Über mich

1971 in Rüdersdorf bei Berlin geboren, entdeckte ich vor über 20 Jahren die Kunst des Darstellens. In den Bereichen Spielleitung, Regie, Schauspiel und Komik sowie als Leiter eines integrativen Zirkus habe ich im Laufe der Jahre umfangreiche Qualifikationen erworben und mir ein breites handwerkliches Spektrum erarbeitet. Die Vielfalt meiner künstlerischen Projekte reicht von choreografischem Sprech-, Körper und Tanztheater über Maskenspiel bis hin zu Revue und Zirkus.

2005 entstand mit dem Synonym „Das unmögliche Theater“ ein Name für mein grenzüberschreitendes und interkulturelles Schaffen. „Das unmögliche Theater“ findet seine Bühne und sein Publikum sowohl in Häusern als auch auf der Straße. Hier bringen die Darsteller verschiedener Altersstufen ihre persönlichen Erfahrungswelten ins Spiel ein. Es entsteht eine besondere Qualität in der Begegnung zwischen Menschen mit Behinderung, gestrandeten Jugendlichen,  professionellen Schauspielern und anderen.

Mein persönliches Engagement ist geprägt von einem starken Interesse, an der integrativen Struktur in unserer Gesellschaft mitzustricken. Ich setze mich nachdrücklich für eine bessere Akzeptanz derer ein, die nicht in der ersten Reihe sitzen. Mit dem „unmöglichen Theater“ biete ich diesen Menschen die Chance, ihre Ressourcen zu entdecken und persönlich gestärkt ihren eigenen Weg zu finden. Dabei nutze ich die Strukturen vor Ort und bediene ich mich eines langjährig gewachsenen Netzwerkes.

In meiner Persönlichkeit als Alltags-Clown habe ich mir die Irritation gewählt als Mittel zur künstlerischen Auseinandersetzung mit dem alltäglichen Handeln, um innerhalb der eingefahrenen Wege zu verschnaufen, sich selbst zu überprüfen und gegebenenfalls das eigene Tun neu zu orientieren.